Die Gleichstellungsbeauftragte

Seit September 2024 bin ich ehrenamtlich als Gleichstellungsbeauftrage der Gemeinde Satow tätig. Mein Name ist Jenny Klaus-Schwarz.

In dieser Funktion setze ich mich für die Chancengleichheit, gegenseitigen Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander in unserer Gemeinde ein. Ich verstehe mich als Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger- unabhängig von Alter, Geschlecht oder Lebenssituation.

Meine Tür steht Ihnen jederzeit offen. Auf Wunsch können Gespräche selbstverständlich anonym und an einem neutralen Ort stattfinden.

Eine Auswahl meiner Schwerpunkte und Angebote:

  • Beratung und Unterstützung bei häuslicher Gewalt
  • Schutz und Aufklärung bei digitaler Gewalt
  • Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren
  • Allgemeine Fragen rund um Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe

Scheuen Sie sich nicht, Kontakt aufzunehmen – ob bei konkreten Anliegen, Unsicherheiten oder einfach für ein erstes Gespräch. Gemeinsam finden wir einen Weg. Ich lade Sie herzlich ein, mich anzusprechen.

 

Kontakt
Gemeinde Satow
Die Gleichstellungsbeauftragte
Heller Weg 2a
18239 Satow

Persönlich: Heller Weg 2a, Raum 104

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


In Gemeinde-, Stadt- und Amtsverwaltungen engagieren sich ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte gemäß § 41 der Kommunalverfassung MV.
Ich bin Ihre Ansprechpartnerin und Ihr Bindeglied zu Hilfe- und Beratungsstellen.

Als Gleichstellungsbeauftragte trage ich zur Verwirklichung des Grundrechts auf Gleichberechtigung von Frauen und Männern bei – eine Aufgabe von verfassungsrechtlicher Bedeutung, verankert in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Ich setze mich im Ehrenamt für Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit ein. Gleichstellungsbeauftragte identifizieren Defizite, fungieren als Netzwerkerinnen und fördern wertschätzende Strategien. Sie bringen neue Perspektiven ein und regen Lösungen an, denn Gleichstellung ist nicht nur ein Frauenthema!

Gleichstellung ist eine Gemeinschaftsaufgabe für alle, die Verantwortung für gesellschaftliche Normen und Werte übernehmen.
Es ist entscheidend, dass in unserer Gesellschaft nicht über Frauen, sondern mit ihnen gesprochen und verhandelt wird.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Gleichstellung der Geschlechter sei bereits erreicht. Doch das ist nicht der Fall:
Es bestehen weiterhin deutliche Ungerechtigkeiten für Frauen, Männer und nicht-binäre Menschen. Beispiele hierfür sind die unzureichende Vertretung von Frauen in politischen Gremien, die oft geringere Bezahlung für gleichwertige Arbeit, die daraus resultierende niedrigere Rente, die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben sowie die Armut im Alter. Auch der Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt bleibt ein drängendes Thema. Diese Aspekte müssen kontinuierlich in den Fokus genommen werden, um gleiche Chancen und Möglichkeiten zu schaffen, die es ermöglichen, Interessen und Fähigkeiten zu verwirklichen.

Schutz vor digitaler Gewalt

Digitale Gewalt umfasst Bedrohungen, Belästigungen und Angriffe mittels digitaler Medien. Sie kann in Form von Cyberstalking, Cybermobbing auftreten. Betroffene sollten sich nicht unter Druck setzten lassen, misstrauisch sein und Hilfe suchen. Wichtig ist, keine privaten Informationen preiszugeben und juristische Schritte zu prüfen.

Nähere Informationen erhalten SIe unter den folgenden Links:

Sicherheitsberatung für Senioren

Schock-Anrufe, der sogenannte Enkeltrick, falsche Polizisten. Aktuell gibt es viele Betrugsmaschen und Straftaten. Ehrenamtliche Polizeibeamte führen Seniorensicherheitsberatungen durch, die über das Büro der Gleichstellung und Kriminalprävention vermittelt werden.

-Sicherheit ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen-